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	<title>tarent Planet</title>
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		<title type="html">Was ist wichtiger: Open Source oder offene APIs?</title>
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		<updated>2012-02-17T08:50:05+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;Cloud Computing, so heißt es, wird die IT komplett umgestalten. Nichts soll bleiben von dem, was uns einst und bis heute IT-strategisch so wichtig war und ist. Auch eher zurückhaltende Zeitgenossen reden von einem „Paradigmen-Wechsel“. Jetzt scheint dieser der Open-Source-Szene eine neue Grundsatzdebatte eingebracht zu haben. Ist Open Source künftig noch so wichtig wie in den letzten zehn Jahren, oder werden offene Anwendungsprogrammier-Schnittstellen (APIs) wichtiger?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Open APIs Are the New Open Source“, lautet eine&lt;a href=&quot;http://http://www.linuxinsider.com/story/Open-APIs-Are-the-New-Open-Source-74419.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Schlagzeile&lt;/a&gt; ausgerechnet in der Publikation „LinuxInsider“. Noch überraschender ist, wer sie verfasst hat: Jay Lyman, ein leitender Analyst bei 451 Research. Dort ist er Mitautor eines Blogs „Commercial Adoption of Open Source“ (CAOS) – und in dem bisher ausschließlich aufgefallen durch sehr fundierte Untersuchungen, die immer die Vorteile von Open Source hervorgehoben haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, Lyman hat sich nicht vom Paulus zum Saulus gewandelt. „Open Source, offene Standards, Open Clouds und besonders Open Data dienen weiter als Grundlagen moderner IT-Offenheit“, schreibt er. Aber die APIs seien inzwischen ebenso wichtig, wenn nicht wichtiger. Vor rund zehn Jahren sei Open-Source-Software für die Anwender gut genug geworden. Heute habe alle Software offene APIs, „und ich glaube, wir sind an einem Punkt, wo nicht-offene Software &amp;#8216;offen genug&amp;#8217; ist“. Als Beispiel führt er die Cloud APIs der Amazon Web Services an. Die sind gut dokumentiert, deshalb einfach zu adressieren, obwohl sie nicht Open Source sind. Die AWS erfreuen sich großer Beliebtheit; die Anwender stimmen mit ihrer Nachfrage ab. Fazit: Offene APIs sind offen genug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lymans Artikel war kaum erschienen, da regte sich schon der zu erwartende Widerspruch. Einer der ersten war &lt;a href=&quot;http://www.itworld.com/it-managementstrategy/250256/open-apis-fall-far-short-open-source&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brian Proffitt&lt;/a&gt;, Redakteur bei „ITWorld“ und ein alter Open-Source-Hase. Er wandte primär ein, offene APIs reduzierten im Gegensatz zu Open Source nicht die Herstellerabhängigkeit, das Vendor Lock-in. Denn über offene APIs bekommen Anwender nur Zugriff auf die Services, die ein Anbieter zu einem bestimmten Zeitpunkt offeriert. Die Services und die finanziellen Konditionen dafür können sich jederzeit ändern, ohne dass ein Anwender unproblematisch zu einem anderen Anbieter wechseln könnte. Seine IT.Struktur ist schließlich auf diese APIs ausgerichtet, was sich nicht so mal eben schnell ändern lässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Proffitt stellt dem entgegen: Open Source bedeutet, dass ein Anwender mit seinen Wünschen und mit seinem Engagement einen gewissen Einfluss auf die Entwickler-Community hat. Bei proprietären Cloud-Anbieter, da können die APIs noch so offen sein, haben Anwender keinen Einfluss. Bestenfalls bereichern sie, wenn sie attraktive Applikationen in eine proprietäre Cloud einstellen (Beispiel Apple), das Angebot dieses Anbieters.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meines Erachtens zeigen sowohl die Einschätzung von Lyman wie auch der Widerspruch von Proffitt, dass weite Teile der Open-Source-Szene sich noch schwer tun mit einer Beurteilung von Cloud Computing. Open Source on premise und Open Cloud in der Wolke zielen im Grunde beide auf eins: Freiheit der Anwender statt proprietärem Lock-in. Diese Freiheit lässt sich nur durch Offenheit erzielen. Offene APIs sind dazu nicht genug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es reicht nicht, APIs ausführlich zu beschreiben. Das sind Dokumente, und die sind folglich immer interpretationsfähig, auch ohne bösen Willen wandelbar. Es muss also eine Referenzimplementierung geben, die unumstößliche Prinzipien beschreibt, welche auch bei zukünftigen Änderungen (aufwärtskompatibel) gelten. Dieses System lässt sich glaubhaft nur machen, wenn in den API ausschließlich offene Standards Verwendung finden. Die dürfen nicht lizenzbehaftet sein, um vor künftigen Überraschungen sicher zu sein. Das ist es, was die Open Cloud Initiative und die Initiative Deutsche Wolke wollen (mehr dazu&lt;a href=&quot;http://www.searchcloudcomputing.de/plattformen/technologien/articles/341003&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; hier&lt;/a&gt; und&lt;a href=&quot;http://www.searchcloudcomputing.de/plattformen/technologien/articles/342093&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich ist man dann schon sehr nahe dran an Open-Source-APIs. Warum nicht gleich mit Open-Source-APIs arbeiten? Eher früher als später werden die in der Cloud ein ähnlich gutes Verkaufsargument sein, wie es Open Source im On-premise-Computing war und ist.&lt;/p&gt;</content>
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			<title type="html">Neuigkeiten aus der tarent Gruppe und der Softwarewelt</title>
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			<updated>2012-02-22T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">Website der Polizei NRW noch immer vom Netz – jetzt spricht ihr Ersteller Wachtmeister Paluschke</title>
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		<updated>2012-02-16T09:54:49+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img class=&quot;alignright size-full wp-image-338&quot; src=&quot;http://kaotic.blog.tarent.de/files/2011/06/KNN_logo_205x230_72dpi_transparent.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;205&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;em&gt;Ende Januar wurde nach einem Hackerangriff die &lt;a href=&quot;http://www.polizei-nrw.de/&quot;&gt;Internetpräsenz der Polizei in NRW&lt;/a&gt; aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Bis heute ist nur eine statische Infoseite verfügbar. Vor allem netzaffine Rentner werden allmählich ungeduldig, müssen sie doch seit Wochen den Zeitungsdiebstahl im Treppenhaus oder den zwielichtig an der Ecke lungernden Morgenländer nun wieder mühsam telefonisch melden. Laut Jürgen Mathies, dem Direktor des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste, muss ein komplett neuer Internetauftritt entwickelt werden. Doch was sind die Hintergründe des Debakels? KNN sprach mit Website-Gestalter Wachtmeister Horst Paluschke (47).&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Herr Paluschke, Sie haben die Homepage der NRW-Polizei erstellt. Wie ist es dazu gekommen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Paluschke:&lt;/strong&gt; Ja, lange Geschichte. Bei so was wird bei und eine Ausschreibung gemacht. Das zieht sich, weil die IT-Experten, die es auch bei uns gibt, da mitreden wollen. Dabei ist das Thema „Homepage“ ja mehr eine Marketing- und Budgetfrage, und da haben wir dann aus Steuergeldern diesen PR-Berater&amp;#8230;Interessiert Sie das überhaupt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Schon. Vor allem, warum schließlich Sie die Homepage erstellt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Paluschke:&lt;/strong&gt; Nach dem PR-Berater kam noch ein Budget-Berater und dann war kaum noch Budget übrig. Wir also die Ausschreibung gemacht, und da gilt beim Staat: Das billigste Angebot bekommt den Zuschlag. Mein Chef hat mich&amp;#8230;nun ja&amp;#8230;.gebeten, selbst ein Angebot für 5 Euro zu schreiben, damit unsere Zahlen für 2012&amp;#8230;Sie verstehen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Ja. Und wie ging es dann weiter?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Paluschke:&lt;/strong&gt; Ist ja eine Weile her. Ich hab es erst mit wix, dann mit jimdo und schließlich mit dem Homepage-Baukasten von 1 &amp;amp; 1 probiert. Schön Kontaktformular und so. Die für Bremen habe ich übrigens gleich mitgemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Aber hätten da nicht IT-Experten rangemusst?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Paluschke:&lt;/strong&gt; Das haben Einige bei uns auch gesagt. Aber was gemacht wird, bestimmen immer noch die höheren Dienstgrade. Sonst ging es ja drunter und drüber. Und dann war auch wieder alles so stressig: Überstunden hier, irgendeinen Querulanten versehentlich erschossen da.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Haben Sie sich denn Gedanken über das Thema „Sicherheit“ gemacht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Paluschke:&lt;/strong&gt; Na, sicher. Ich habe gleich gesagt: Mädels, wenn wir die neue Homepage haben, dann muss auch mal ein richtig gutes Antivirusprogramm her. Das kann man doch von Antivir kostenlos runterladen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Das war alles?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Paluschke:&lt;/strong&gt; Mir ist immer wichtig gewesen, dass alles miteinander vernetzt ist. Das ist doch die Idee von diesem Internet. Also: interne Daten und Homepage alles schön miteinander verbunden. Bloß doof, das jetzt gar nix mehr funktioniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Verstehe. Wie geht es jetzt weiter?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Paluschke:&lt;/strong&gt; Wegen dem Imageschaden haben wir jetzt erst mal den alten PR-Berater angerufen.  Na und wenn dann noch Geld übrig ist, machen wir ne neue Ausschreibung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
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			<subtitle type="html">* Eigentlich heißen wir Chaotic Nerd News, aber ein amerikanischer Fernsehsender hatte etwas dagegen.</subtitle>
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			<updated>2012-02-16T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">ACTA ist noch lange nicht ad acta</title>
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		<updated>2012-02-14T08:48:54+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;Wer die letzten Tage der Debatte um das „Anti-Counterfeinting Trade Agreement“ (ACTA) mitbekommen hat, wird ziemlich erstaunt sein. Polen, Tschechien, die Slowakei und Lettland ziehen ihre Unterschriften zurück, in Deutschland schiebt die zuständige Justizministerin das erst einmal auf die lange Bank und löst damit den nächsten Koalitionskrach aus. Und dann diese Demonstrationen am letzten Samstag. 30.000 sollen in Deutschland auf den Straßen gewesen sein. Wer in München dabei war, wird ohnehin leicht euphorisch. 16.000 Leute nach Polizeiangaben, gefühlt sind das mindestens 50 % mehr. Und das bei brutaler Eiseskälte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor etwas mehr als einem Monat haben sie in den Chefetagen der Film- und Musikindustrie wohl kübelweise Champagner gesoffen, als ACTA unterzeichnet wurde. Das meinte jedenfalls ein junger, studentischer Demo-Teilnehmer neben mir, um fortzusetzen: Jetzt kriegen sie das Kotzen. Völlig falsch. In diesen Konzernetagen wird nicht gekotzt, da wird geklotzt. Jetzt fließen halt ein paar zig Tausend Dollar an Lobbyisten, PR- und Krisenberater. Und die haben weit mehr Einfluss als einige tausend Demonstranten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So einfach wird das nicht, ACTA ad acta zu legen. Es reicht nicht, sich darauf zu verlassen, dass ohnehin schon die Piraten und die Grünen dagegen sind. Weite Teile der SPD auch und sogar der FDP, Zweifler selbst in der CDU/CSU. Genau da werden die Lobbyisten ansetzen. Nicht als Lobbyisten natürlich. Völliges Unwort. Sondern als Berater, ganz neutral, versteht sich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Anti-ACTA-Bewegten wären schlecht beraten in der Ansicht, führend auf die Zielgerade einzulaufen. Es kommt noch viel dicker. Sie haben nämlich nichts am Hut mit dem, was man Lobbyismus nennt. Schon der Begriff gilt ihnen als igittigitt. Damit ähneln sie der Open-Source-Bewegung. Aber beide müssen langsam lernen, dass man um gezielte Maßnahmen zur Einflussnahme und Interessenvertretung in der Politik auf die Dauer nicht herum kommt.&lt;/p&gt;</content>
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		<title type="html">Der Mann, der Lucien Favre rauswarf</title>
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		<updated>2012-02-12T14:24:10+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;Es wäre keine Überraschung, wenn Lucien Favre zum Trainer des Jahres gewählt würde. Kaum ein Verein in der Liga (ausser vielleicht Bremen oder Wolfsburg) würde nicht gerne diesen Trainer verpflichten, Uli Hoeneß hat ihn auf der Liste, und sicherlich auch der ein oder andere Verein in Europa. Wohl dem, der sich leisten kann eine solchen Trainer rauszuwerfen: Michael Preetz, Manager bei Hertha BSC Berlin, kann das.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Markus Babbel, der immerhin mit dem Aufstieg von Hertha in die erste Liga einen Karrierehöhepunkt erreichen konnte, musste gehen, er darf sich jetzt das Hoffenheim Wappen auf die Haut tätowieren. Friedhelm Funkel musste vorher gehen, nun nach 5 Spielen Michael Skibbe. Alle diese Trainer hat der gleiche Mann geholt und wieder weggeschickt: Michael Preetz. Eine grossartige und einzigartige Leistung für einen Manager in der deutschen Bundesliga.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Preetz das bei der Hertha übersteht, muss man sich schon fragen, welche Leistungsprinzipien für Manager gelten. Nochmal: der Mann hat Favre rausgeworfen! Und schiesst jetzt dazu noch den Bock einen Trainer zu holen, ihn nach 5 Spielen rauszuwerfen, weil er eine Fehlbesetzung sei. Und lehnt jegliche persönliche Konsequenzen für seine selbst eingestandene Fehlentscheidung ab. Jetzt soll erstmal der U19 Trainer die Mannschaft betreuen, gegen Dortmund. Lustig. Hallo Hertha, ihr seid in der 1. Liga! Noch zumindest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen Sieg jedoch traue ich Preetz zu, wenn auch nicht gegen den BVB. Im Kicker läuft eine &lt;a href=&quot;http://www.kicker.de/home/umfrage/votingguid/%20f7cb4365-061a-4fba-a745-61d44a4e4d7a&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Umfrage&lt;/a&gt;, wer denn schuld an der Misere in Berlin sei. Da hat er Chancen zu gewinnen. Nicht vergessen: der Mann hat Favre rausgeworfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;a2a_dd a2a_target addtoany_share_save&quot; href=&quot;http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fegeese.blog.tarent.de%2F2012%2F02%2F12%2Fder-mann-der-lucien-favre-rauswarf%2F&amp;title=Der%20Mann%2C%20der%20Lucien%20Favre%20rauswarf&quot; id=&quot;wpa2a_2&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://egeese.blog.tarent.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png&quot; width=&quot;171&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;Share&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content>
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			<title type="html">Elmar Geese's Blog</title>
			<subtitle type="html">Ungefiltert</subtitle>
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		<title type="html">Dreamteam: Hopp und Babbel</title>
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		<updated>2012-02-11T19:14:26+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;Wie ist der Dietmar Hopp schon geschmäht worden in der deutschen Fussballwelt! Nachdem er einen Provinzverein in die 1. Liga hochgekauft hatte, ein Traditionslabel (&amp;#8220;1899&amp;#8243;) verpasst hatte und ein Stadion mit Autobahnauffahrt hingestellt,  stellte er die Zeichen auf internationalen Wettbewerb. Druck aufbauen, Ziele setzen. So geht das. Oder auch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irgendwann verliert Hopp die Geduld, der Spass ist teuer, und der Weg nach ganz oben ist lang. Trainer Rangnick, Architekt des Hoffenheimer Aufstiegs, muss gehen, zermürbt von Widerstand gegen den übermächtigen Patriarchen. Viel peinlicher für Hopp jedoch: sein Stadion wird mit einer Gegenschallanlage ausgestatttet um die Schmährufe der Dortmund Fans zu unterdrücken und diese selbst unter Schalldruck zu nehmen. Normalerweise ist sowas Aufgabe eigener Fans, aber in Ermangelung dieser muss halt Technik installiert werden. Glückerlicherweise für Hopp lässt sich die Mitwirkung des Vereins an der Anlage nicht beweisen. Der Imageschaden ist jedoch nicht wieder gutzumachen. Aber Image kann man in Hopps Welt ja mit Geld kaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hopp holt Holger Stanislawski vom FC St. Pauli, sicherlich nicht der renommierteste oder gar teuerste Trainer der Liga, aber mit guten Noten und hoher Emotionalität ausgestattet. Er soll dem synthetischen Verein ein Profil geben wie die &amp;#8220;1899&amp;#8243; im Namen. Man zweifelt, das ihm das gelingen wird, auch wenn man dem sympathischen Trainer anderes wünschen möchte. Er bleibt ein Fremdkörper, mit seiner Ehrlichkeit und seiner direkten Art wirkt er vor der &amp;#8220;1899&amp;#8243;-Kulisse stets tragisch fehlbesetzt. Nicht weil er irgendetwas falsch macht, der Verein ist einfach noch nicht weit genug. Schnell wird klar: Zeit wird er nicht bekommen. Hopp macht das, was er kann: Druck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann man ja auch irgendwie verstehen. Wenn ein Verein von eines einzigen Menschen Geld lebt ist es auch nur natürlich, das dieser auch nach Kräften mitregieren will. Geht ja schliesslich um sein Geld! Aber Freude macht das niemanden, sehen will das auch keiner. Jetzt kommt mit Markus Babbel jemand, der mit seinem merkwürdigen Berlinaustieg sicherlich kein Opfer in Hopps Welt werden wird, sondern eher Profiteur. Irgendwie findet sich so alles bestens zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es wäre mal ein interessantes Experiment wenn Hoffenheim absteigen, Hopp die Lust verlieren und &amp;#8220;1899&amp;#8243; Hoffenheim wieder verschwinden würde. Vielleicht lernt Hopp aber auch, das man Vereine heute nicht autokratisch führen kann, ausser man hat mehr Geld zur Verfügung, oder gibt sich mit unteren Ligen zufrieden. Beides trifft nicht auf Hopp zu. Mit Babbel hat er jetzt wenigstens den erfolgsfreien Trainer, den er verdient.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;a2a_dd a2a_target addtoany_share_save&quot; href=&quot;http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fegeese.blog.tarent.de%2F2012%2F02%2F11%2Fdreamteam-hopp-und-babbel%2F&amp;title=Dreamteam%3A%20Hopp%20und%20Babbel&quot; id=&quot;wpa2a_4&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://egeese.blog.tarent.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png&quot; width=&quot;171&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;Share&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content>
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		<title type="html">tarent bei den Berlin Expert Days 2012</title>
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		<updated>2012-02-09T13:29:42+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;Die tarent solutions sponsert in diesem Jahr die &lt;a href=&quot;http://bed-con.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Berlin Expert Days&lt;/a&gt;. Die Java-Konferenz  findet am 29. und 30.  März zum zweiten Mal auf dem Informatik- Campus der FU Berlin statt. Die technisch-orientierte Veranstaltung bietet eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und persönlichem Gespräch. Die tarent freut sich dabei zu sein und wünscht allen erfolgreiche Tage und viel Spass auf der BED Con!&lt;/p&gt;</content>
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		<title type="html">Internetsicherheit: Ministerin Schröder rät Schülern zu Facebook-Freundschaft mit den Eltern</title>
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		<updated>2012-02-09T11:26:34+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img class=&quot;alignright size-full wp-image-338&quot; src=&quot;http://kaotic.blog.tarent.de/files/2011/06/KNN_logo_205x230_72dpi_transparent.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;205&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;em&gt;Vergangenen Dienstag sprach Kristina Schröder (34), Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Überschneidungen möglich) im Rahmen des Safer Internet Day vor und zu den Schülerinnen und Schülern eines Berliner Gymnasiums. Dabei bewies die Expertin für Extremismus, Feminismus und sexuellen Missbrauch auch auf dem Feld IT großes Einfühlungsvermögen und beeindruckende Sachkenntnis.&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dienstagvormittag im hippen Mitte. Im cool ausgebauten Dachgeschoss des trendigen Phorms-Gymnasiums rutschen Schülerinnen und Schüler aufgeregt auf ihren Stühlen. Es ist einfach alles ein bisschen zu cool, um wahr zu sein. Da stehen drei Promis und reden über ein krass angesagtes Thema: Jörg Pilawa („Rette die Millionen“), Anneke Kim Sarnau („Polizeiruf 110“) und Kristina Schröder („Die Familienministerin“) finden das Internet echt töfte. Jetzt echt mal. Die Anneke gibt zu, dass sie es manchmal nicht so ganz checkt, das mit facebook und so. Das kommt voll sympathisch rüber. Und die Kristina ist eine echte Frau Doktor und weiß gleich Rat: Da muss man sich zusammen mit seinen Eltern einfach mal reinfuchsen in dieses Internet. Die Anneke weiß zwar nicht, ob ihre Eltern da nicht Angst hätten, auf einen falschen Knopf zu drücken und das Internet zu löschen, aber egal, cool ist das schon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überhaupt weiß die Kristina viel. Sie sieht nicht nur ein bisschen so aus wie Günter Netzer, sie ist auch so kompetent wie er. Zum Beispiel als sie ganz lässig diesen wirklich großen Satz sagt: „Es ist wichtig, dass man, wenn man im Netz surft, es sicher tut.“ Bingo. Endlich sagt es mal jemand. Safer Surf! Viele Dinge müssen einem ja erst mal gesagt werden. Mal so zum Beispiel: Wenn man gerne die Finger in den Po steckt und dann nachher daran riecht, dann soll man das heimlich machen. Kommt sonst uncool. Und so ähnlich ist es auch im Netz: Da muss man ja auch die Chronik und die Cookies löschen, wenn man anderen Leuten dabei zuguckt, wie sie sich den Finger oder sonstwas in den Po stecken. Das meint die Kristina bestimmt, als sie den Zeigefinger hebt und sagt: „Was in der Realität pfui ist, dass ist im Internet nicht hui.“ Klar wie Kloßbrühe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Richtig cool wird es, als die Kristina vorschlägt, dass sich Eltern und ihre Kinder bei facebook befreunden sollen. Anerkennendes Raunen der 10 bis 15jährigen. Auf diese Superidee wären sie selbst gar nicht gekommen. Wenn man das mal weiterdenkt, könnte man die Eltern auch auf Partys mitnehmen oder beim ersten Petting dazu holen, so zur Sicherheit. Nicht, dass man plötzlich in ein linksextremes Milieu abrutscht und Cannabis schnupft. Nee, die Kristina ist wirklich eine Politikerin wie sie sein soll: Weiß voll viel und ist dabei total locker. Da bekommt man als junger Mensch richtig Vertrauen in die Politik und freut sich schon darauf, wenn man endlich wählen gehen kann. Den Jörg zum Beispiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
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			<name>Kaotic Nerd News</name>
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			<title type="html">Kaotic Nerd News</title>
			<subtitle type="html">* Eigentlich heißen wir Chaotic Nerd News, aber ein amerikanischer Fernsehsender hatte etwas dagegen.</subtitle>
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			<updated>2012-02-16T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">Den Amis fällt der Himmel auf den Kopf</title>
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		<updated>2012-02-07T07:41:03+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;Nein, diesmal fürchten sich davor nicht die Gallier, sondern „unsere transatlantischen Freunde“ (so der Sprachgebrauch unserer Bundesregierung). Es geht nicht um Asteroiden, Weltraumschrott oder die Wut des Teutates: „Macht die EU die US-Cloud-Provider schlecht, um Raum für europäische Cloud-Companies zu schaffen?“ sorgt sich ein David Linthicum in der der „Computerworld“. Der Online-Dienst gigaom.com legt gleich noch ein Pfund drauf: „Anschnallen für die nächste Welle des Cloud-Protektionismus.“ So zitiert jedenfalls die „Computerwoche“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die beiden Zitate legen nicht einmal nahe, dass sie nur aus der rechtskonservativen Ecke der USA kommen müssen. Die Obama-Regierung hat vor nicht ganz einem Jahr den Patriots Act um vier Jahre verlängert. Und der ist nun Auslöser der Turbulenzen. Denn dieses Gesetz, in Kraft seit 2001, besagt auch, dass Behörden bei Verdachtsmomenten auf Daten zugreifen können, die auf Servern von US-Unternehmen liegen – wozu auch im Ausland angesiedelte Tochterunternehmen gehören.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der ganzen Tragweite ist das bekannt, seit ein Microsoft-Manager im letzten Jahr eingestand, sein Unternehmen könne nicht garantieren, dass US-Behörden die Finger von Daten europäischer Kunden in der Microsoft-Cloud ließen. Das hat damals in der altkontinentalen Presse mächtig die Runde gemacht. Der Patriot Act gilt seither als einer der wichtigsten Gründe, warum europäische Unternehmen, insbesondere aus Deutschland, eine auffallende Cloud-Zurückhaltung zeigen. Sie fürchten Industriespionage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nunmehr entgeht den US-Cloud-Anbietern ein Geschäft. Derweil hauen europäische Konkurrenten in die Kerbe. Es wird immer beliebter festzustellen, dass man erstens keine finanzielle Beteiligung eines US-Unternehmens habe sowie zweitens nur in deutschen oder europäischen Rechenzentren seine Cloud-Angebote bereitstelle und Daten speichere. T-Systems wirbt gar für eine „Deutsche Cloud“; Firmenchef Reinhard Clemens verspricht: „Wir agieren im europäischen Rechtsraum, und die US-Behörden können nicht einfach auf Daten unserer Kunden zugreifen.“ Das Wörtchen „einfach“ hätte er besser weglassen sollen, aber inzwischen argumentieren so eine ganze Reihe von deutschen Cloud-Anbietern. Auch in der hiesigen Open-Source-Anbieterschaft, die am Aufbau eines Open-Cloud-Angebots arbeitet, ist die Verschlossenheit vor US-amerikanischer Neugier ein wichtiges Argument.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Prompt ist aus amerikanischer Sicht die böse EU schuld. Diese, nicht etwa ein US-Gesetz, verschlechtert die Marktchancen der US-Cloud-Provider. Protektionismus? Aber sicher doch! Das Wort bedeutet ursprünglich, sich und sein Eigentum vor fremdem Zugriff abzusichern. Die Amis scheinen auch gut 40 Jahre nach Ende des Vietnamkriegs einfach nicht kapieren zu können, dass ihnen die Welt nicht gehört. Wer glaubt, dass ein Gesetz wie Patriot Act patriotische Größe verleiht, darf sich nicht wundern, wenn er in der Cloud den Kopf gewaschen kriegt. Da braucht es keine Schläge von Teutates mehr.&lt;/p&gt;</content>
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			<title type="html">Neuigkeiten aus der tarent Gruppe und der Softwarewelt</title>
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			<updated>2012-02-22T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">Aufregung und Jubel – Inquisition kehrt zurück nach Europa!</title>
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		<updated>2012-02-02T11:11:03+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img class=&quot;alignright size-full wp-image-338&quot; src=&quot;http://kaotic.blog.tarent.de/files/2011/06/KNN_logo_205x230_72dpi_transparent.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;205&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;em&gt;Gegründet zur Bekämpfung von Ketzern, aufrecht erhalten zur Bekämpfung von Hexen, dann zunehmend entrechtet und in die Kongregation für die Glaubenslehre umbenannt, feiert nun eine der wichtigsten Institutionen des Abendlandes eine glorreiche Auferstehung: Die Inquisition. Doch die Zeiten ändern sich: Was früher eine gelungene Kooperation geistlicher und weltlicher Mächte zur Bekämpfung der satanistischen Weltverschwörung gewesen ist – schließlich finden sich heute in Europa weitaus weniger Hexen als noch vor 300 Jahren – präsentiert sich in unseren Tagen als nüchternes Vertragswerk ACTA (Anachronistisch chimärenhafte Text Aneinanderreihung).  Gottlob sind wenigstens die Mittel gleich geblieben.&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/92/Act_against_ACTA_Brno%21.jpg&quot;&gt;Die Hexen unserer Tage&lt;/a&gt; machen kaum noch Wetter, verderben nur noch selten Feldfrüchte und Vieh. Stattdessen hexen (neudeutsch: hacken) und krexen (neudeutsch: cracken) sie im Internet herum und betreiben dort manch üblen Malefiz. So rauben sie den geistigen Eltern ihre getauften Kinder und stellen in schwarzmagischen Prozessen grässliche Kopien davon her. Damit verderben sie dann vor allem die Jugend und den Konzernen einen Teil ihres Geschäfts. Lange  mussten die Europäer diesem schandbaren Treiben tatenlosen zusehen. Doch seit 2007 feilen wackere Wahrer des Guten an einem Buch, das die dringend nötige Hexenverfolgung begründen und erleichtern soll: „Der Hackerhammer“, kurz ACTA.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonderes Glanzlicht der ACTA-Krieger: Die geplante Schaffung eines „Oversight Comitee“, das sich mit neumodischem Firlefanz wie demokratischer Transparenz gar nicht erst abgibt. Ebenfalls von den Inquisitionsgerichten der frühen Neuzeit abgeguckt: Die Definitionshoheit darüber, was eine Hexe ist, liegt bei den &lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/76/Daniel_Caspary_1_small.jpg/220px-Daniel_Caspary_1_small.jpg&quot;&gt;Hexenjägern&lt;/a&gt;. Die Beweislast wiederum liegt nicht beim Kläger sondern beim Beklagten. Ein Recht auf Aussageverweigerung gibt es nicht, dafür brachiale Strafen wie Exkommunikation aus dem Internet und das Verbrennen von Unsummen (sogenannte Kompensationszahlungen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich werden derzeit noch Unkenrufe zweifelhafter Individuen laut, die der ACTA-Inquisition Partikularinteressen, mangelnde Sachkenntnis und Lobbyismus vorwerfen. Dabei sollten diese Hexenschützer und Ketzer an der reinen Lehre des gottgegebenen Kapitalismus lieber Acht geben, dass ihre Internet-Provider nicht illegalen Traffic aufweisen oder sich zufälligerweise geschützter Code in ihrer Open-source-Blasphemie finden lässt. Die Hexenriecher (neudeutsch: Patenttrolle) reiben sich bereits die Hände. Und: Wer nicht denunziert, macht sich strafbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit wenigen Tagen ist das brillant undurchsichtig formulierte Werk durch die EU-Kommission ratifiziert und braucht nur noch den Segen des EU-Parlaments und schließlich der nationalen Parlamente. &lt;a href=&quot;http://stopp-acta.info/&quot;&gt;Drücken wir ACTA die Daumen&lt;/a&gt;, dass es seine göttliche Mission erfüllen darf, denn – das wussten schon die Folterknechte frührer Zeiten – im Kampf gegen das Böse muss jedes Mittel Recht sein. Deus lo vult.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
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			<name>Kaotic Nerd News</name>
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			<updated>2012-02-16T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">Wo Europa lächerlich gemacht wird</title>
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		<updated>2012-01-30T19:02:35+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;Liebes Europa,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich muss dir diesen offenen Brief schreiben, denn ich mag dich gerne. Ich mag es, wenn ich keine Währung umtauschen muss, und wenn ich Grenzen frei passieren kann. Und das wir nun schon so viele Jahre ohne Krieg um dich auskommen finde ich auch toll. Ich bin so idealistisch zu glauben, das ein offenes Europa gut für Toleranz, Freiheit und Antidiskrimnierung ist.&lt;br /&gt;
Daher möchte ich dich bitten mitzuhelfen, damit nicht komische Menschen dich immer wieder lächerlich machen. Heute zum Beispiel hat der EU-Fischereirat das seit 2008 unter Ausschluss der Öffentlichkeit von der Content Lobby geschriebene Anti-Counterfeiting Trade Agreement (&lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/trade/creating-opportunities/trade-topics/intellectual-property/anti-counterfeiting/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ACTA&lt;/a&gt;) verabschiedet. Genau, im &lt;strong&gt;Fischereirat&lt;/strong&gt;. Warum nur? Nun, damit es ohne weitere Gegenwehr oder gar Öffentlichkeit morgen durch die EU-Ratspräsidentschaft unterschrieben wird.&lt;br /&gt;
Aber du bist ja gar nicht Täter, liebes Europa, du bist auch ein Opfer, wie wir. Dir und uns wird einfach die Demokratie aberkannt. Und glaub mir bitte, mir geht es hier nicht um Urheberrecht oder eine legalisierte Mißachtung desselben. Mir geht es darum, das wir an der Nase herumgeführt werden. Ich sags nochmal: im &lt;strong&gt;Fischereirat&lt;/strong&gt; wird sowas beschlossen. Das ist schamlos. Nix Neues, ich weiss. Trotzdem schrecklich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;a2a_dd a2a_target addtoany_share_save&quot; href=&quot;http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fegeese.blog.tarent.de%2F2012%2F01%2F30%2Fwo-europa-lacherlich-gemacht-wird%2F&amp;title=Wo%20Europa%20l%C3%A4cherlich%20gemacht%20wird&quot; id=&quot;wpa2a_6&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://egeese.blog.tarent.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png&quot; width=&quot;171&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;Share&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content>
		<author>
			<name>Elmar Geese</name>
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			<title type="html">Elmar Geese's Blog</title>
			<subtitle type="html">Ungefiltert</subtitle>
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			<updated>2012-02-12T14:45:04+00:00</updated>
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		<title type="html">Eine Schande: EU unterzeichnet ACTA-Vertrag</title>
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		<id>http://blog.tarent.de/?p=1328</id>
		<updated>2012-01-27T07:50:46+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;Heute ist ein rabenschwarzer Tag. Nicht weil es wieder einmal einer von denen ist, an dem man zu nichts Vernünftigen kommt, weil man die ganze Zeit mit idiotischen Kleinigkeiten beschäftigt ist. Nein, heute hat die EU das ACTA-Abkommen unterzeichnet. ACTA ist das Kürzel für „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“, als Handelsabkommen gegen Produktpiraterie. Aber damit hat ACTA überhaupt nichts zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ACTA ist kein Handelsabkommen, sondern ein Grundsatzabkommen zur Behandlung von allem Möglichen im Internet, über das die USA, die EU, Japan etc. unter starkem Engagement von Lobbygruppen diverser Industriebranchen seit 2007 verhandelt haben. Es geht auch nicht um gefälschte Produkte, sondern, ACTA ist da sehr ausholend, um Urheberrechte, Warenzeichen, industrielles Design und Patente. Für Vergehen sieht ACTA hohe Strafen und Kompensationen für verlorene Geschäfte vor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine ganze Reihe elementarer demokratischer juristischer Prinzipien hebelt ACTA glatt aus (mehr dazu &lt;a href=&quot;http://www.open-source-presse.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=120:ad-acta-mit-acta&amp;catid=34:2010&amp;Itemid=62&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Darüber hinaus wird nicht der Raubkopierer bestraft, sondern auch der, wer die Mittel zur Verbreitung von Fälschungen bereitstellt. Das bedroht vor allem Internet-Service-Provider, die ebenfalls haftbar gemacht und somit zur Internet-Zensur verpflichtet werden. ACTA ist der schwammig formulierte Rahmen für Dinge wie den US-amerikanischen Gesetzentwurf SOPA (Stop Online Piracy Act).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die EU-Kommission hat ACTA jetzt unterzeichnet. Das bedeutet, dass als nächstes das EU-Parlament seine Zustimmung geben muss. Dann sind die nationalen Parlamente in der Europäischen Gemeinschaft dran, diese Vorgabe in ihre jeweiligen Gesetze umzusetzen. In Deutschland wird bereits erste Kritik laut, wie die &lt;a href=&quot;http://www.computerwoche.de/management/compliance-recht/2503863/&quot;&gt;„Computerwoche“ berichtet&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das lässt dann doch wieder etwas optimistischer in die Zukunft blicken. Und zwar aus zwei Gründen. Erstens ist ACTA so schwammig formuliert, scheint sich auf alles zu beziehen. Solche Dokumente haben einen entscheidenden Nachteil: Sie bieten Interpretationsspielraum. Den können die Gesetzgeber ausnutzen. Es kursiert der Verdacht, die EU habe nach ihrem anfänglichen Engagement für ACTA nicht mehr zurückrudern können und in der Folge für Verwässerung gesorgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zweitens ist das Internet so, wie es ACTA vorsieht, einfach nicht mehr einer Kontrolle zu unterwerfen. In den USA hat die ACTA-Umsetzung SOPA einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Wikipedia, Craigslist und Dutzende andere wichtige Englisch-sprachige Websites haben sich kürzlich für einen Tag einfach abgemeldet. Inzwischen liegt SOPA auf Eis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Produktpiraterie einen Riegel vorschieben zu wollen ist völlig richtig. Es kann aber nicht angehen, dazu gleich den Zugang zum Internet, ein mit dem unpfändbaren Fernseher vergleichbares Kommunikationsmedium, zu beschneiden. Schon gar nicht sollten Politiker auf die Idee kommen, Firmen, nämlich Internet-Service-Provider, sollten ersatzweise das machen, was der Staat nicht darf: Zensur ausüben.&lt;/p&gt;</content>
		<author>
			<name>tarent</name>
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			<title type="html">Neuigkeiten aus der tarent Gruppe und der Softwarewelt</title>
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			<updated>2012-02-22T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">Kleines Bloggen – große Wirkung: Microblogging in China</title>
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		<updated>2012-01-26T11:27:04+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img class=&quot;alignright size-full wp-image-338&quot; src=&quot;http://kaotic.blog.tarent.de/files/2011/06/KNN_logo_205x230_72dpi_transparent.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;205&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;em&gt;Die Regierung (KP) des wohl knuffigsten asiatischen Landes gilt in Sachen Internet als unentspannt. Trotzdem surfen die Chinesen, dass die Breitbandkabel glühen. Gerade twitterähnliche Microblog-Dienste werden immer populärer. In ihrer heute erscheinenden Ausgabe mutmaßt die Zeitschrift Technology Review, dass die sozialen Netzwerke Kräfte entfesseln, die sich von der Kommunistischen Partei (KP) kaum noch beherrschen lassen. KNN sprach per Skype mit Professor Wang Sixin von der Universität für Kommunikation in Peking (KP).&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Sehr geehrter Professor Sixin, wir&amp;#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; Professor Wang, wenn ich bitten darf. Sixin ist mein Vorname. In Europa ist die Reihenfolge von Vor- und Nachname falsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Aber „vor“ bedeutet doch, dass etwas vor dem steht, was anschließend kommt! Also „vor“ ist zuerst und „nach“ da-nach!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; Das ist eine sehr eurozentrische Sichtweise. In Wirklichkeit existieren vor und nach an einem ausdehnungslosen Ort, so wie der Punkt, und können aus der räumlichen Gleichwertigkeit nicht bedenkenlos in eine zeitliche Hierachie überführt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Aber Moment mal, das tun Sie doch auch, wenn sie behaupten, der Nachname sei der Vorname!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; Irrtum. Ich habe behauptet, dass der Familienname zuerst steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Nein, Sie haben gesagt, dass in Europa die Reihenfolge von Vor- und Nachname falsch ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; Und -  ist sie das nicht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Ja, schön, bitte. Behalten Sie ruhig Recht. Kommen wir zum Thema. Das Bloggen mit 140 Zeichen erlebt in China derzeit einen großen Triumphzug. Haben Sie Zahlen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; In China existieren die Zahlen 0 bis 9, die zu unendlich großen Zahlen zusammengesetzt werden können, außerdem negative Zahlen und irrationale Zahlen und&amp;#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Wir meinten Microblog-Nutzerzahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; Ach so. Drücken Sie sich präzise aus, dann antworte ich Ihnen präzise. Also: 2011 gab es einen Nutzeranstieg von 296% auf fast 250 Millionen. Die größten Anbieter dieser Dienste sprechen sogar davon, jeweils über 200 Millionen Nutzer zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Wie heißen diese Dienste?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; Der Oberbegriff für Microblogs ist Weibo. Die größten Anbieter sind Sina, Tencent und Kein Provider (KP).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Wann begann das Phänomen in China?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; Im Mai 2007 präsentierte die Firma Fanfou eine solide Twitterkopie. Twitter ist in China blockiert, müssen Sie wissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Und warum werden die anderen Dienste nicht auch blockiert?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; Na, das wäre dann zu schlecht für’s Image der Regierung, und die landeseigenen Dienste können ja leichter kontrolliert werden. Sie müssen wissen: Internet in China ist eine sehr selbstreferentielle Sache. Nur 6% der Websites verlinken zu Sites außerhalb des Landes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Wie funktioniert die Kontrolle?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; Es gibt ein ausgefuchstes Regelwerk, eine ganze Behörde und geschätzte 30.000 Kontroll-Polizisten (KPs). Die arbeiten mit Schlagwortlisten aber auch rein manuell. Natürlich nicht nur gegen Kinderpornografie (KP). Die Existenz dieser Polizisten hält viele zur persönlichen Kontrolle (PK) an. So beschäftigen Betreiber von Websites interne „big mamas“, die vor allem heikle Forum-Kommentare (Kommentarparasiten = KPs) löschen, bevor die ganze Homepage gesperrt wird.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Die Weibos gelten aber irgendwie als freier, als schwerer zu kontrollieren. Stimmt das?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; Durch Weibos wurden einige Vorfälle zu öffentlichen Skandalen und Kontroversen: Die Ürümqi Unruhen, der Li Gang Unfall, das Zugunglück von Wenzhou, das Feuer in Shanghai. Das hat ihnen den Ruf eingetragen, besonders effizient für Regimekritik zu sein. Von diesem Image abgesehen: Microblogging geht halt schnell und erreicht viele. Man spricht in der KP von einem Kontrollproblem (KP).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt;  Könnte es durch Microblogging zu einer Revolution in China kommen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; Klar – da müssen ein paar Leute nur oft genug „Umsturz“ auf Mandarin oder Apfelsin in die Tasten tippen, schon kippt der ganze Staatsapparat um.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Meinen Sie das ernst?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof.:&lt;/strong&gt; Na, vorher ist man immer schlauer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Es heißt „nachher“.&lt;/p&gt;</content>
		<author>
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		<title type="html">Neuer Schub für Open Cloud Computing</title>
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		<updated>2012-01-26T07:45:14+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;Offenbar macht sich bei den bisher vornehmlich proprietär aufgestellten Cloud-Anbietern die Erkenntnis breit, dass sie auf dem Holzweg sind, solange Anwender spüren, dass ihnen ein Vendor Lock-in droht. Der Cloud-Markt ist global weit von dem entfernt, was die Marktanalysten unisono prognostiziert haben, in Deutschland sogar meilenweit. Jeder weiß inzwischen, dass Cloud Computing nicht nur finanziell unschlagbar günstig ist, sondern vor allem mehr Flexibilität und Agilität bringt. Aber die Anwender sind keineswegs bereit, sich für diese Vorteile in die Abhängigkeit von Herstellern zu begeben. Die Anbieter haben es zu spüren bekommen; sie sind zunehmend bereit zu reagieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst war da im April 2009 ein herzlich unverbindliches „&lt;a href=&quot;http://www.opencloudmanifesto.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Open Cloud Manifesto&lt;/a&gt;“, ohne jede konkrete Ansage, wie die angestrebte Offenheit von Clouds erreicht werden soll. Entsprechend lang ist die Liste der Unterzeichner, die nach der Unterschrift wohl gleich wieder zum Tagesgeschäft wie gehabt übergegangen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Jahre später, vor gerade neun Monaten, ist dann der angesehenen, aber behäbigen Standardisierungsgremium Institute of Electrical and Electronical Engineers (IEEE) der Kragen geplatzt. „Ohne ein flexibles, gemeinsames Rahmenwerk für Interoperabilität, könnte Innovation aufgehalten werden und uns ein System von Silos hinterlassen.“ Deswegen startete die Organisation eine „Cloud Computing Initiative“, die in zwei „Working Groups“ an Standards für Cloud-Portabilität und Interoperabilität arbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das IEEE erklärte damals, es wolle „Fragmentierung minimieren und sicherstellen, dass Cloud Computing sein gesamtes Potenzial erschließt“. Offenbar macht sich auch unter den Cloud-Anbietern langsam die Erkenntnis breit, dass sie sich mit ihren bisherigen Versuchen, Anwender in ein Cloud-Vendor Lock-in zu verlocken, auf Dauer den Erfolg verbauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So eine Cloud-Anbieter-Gemeinschaft hat die Welt noch nicht gesehen: 3M, ASG Software (die Visionapp-Muttergesellschaft), CA Technologies, Capgemini, Cisco, Citrix, EMC, Gale Technologies, IBM, Jericho Systems, Morphlabs, NetApp, PwC, Red Hat, SAP, Software AG, Telus, Virtunomic und WS02. Die alle stehen nun hinter einer Initiative der&lt;a href=&quot;http://www.oasis-open.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; OASIS&lt;/a&gt;, der Organization for the Advancement of Structured Information Standards. Unter dem Namen „Topology and Orchestration Specification for Cloud Applications, kurz &lt;a href=&quot;http://www.oasis-open.org/news/pr/tosca-tc&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tosca&lt;/a&gt;, wollen sie Interoperabilitätsstandards erarbeiten, auf dessen Basis sich Cloud-Applikationen zwischen verschiedenen Providern verschieben lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun weiß jeder IT-historisch erfahrener Beobachter, besonders ein Kenner der Unix-Geschichte, dass das mit den offenen Standards so eine Sache ist. Standards sind Papierdokumente, und man muss nicht einmal böswillig sein, um die Texte ein wenig anders zu lesen. Jeder hat anschließend das „Open“-Label auf der Software, aber keiner ist es – solange es keine Referenzimplementierung mit einsichtbarem Sourcecode gibt (deswegen ist Open Source so wichtig).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau mit der altbackenen Taktik könnten es die genannten Hersteller natürlich auch jetzt wieder probieren. Aber dann werden sie ihr Problem nicht lösen, weil die Anwender seit Unix-Zeiten sensibler geworden sind. Finten verfangen nicht mehr so gut. Deswegen ist eher anzunehmen, dass sie die Sache ernst angehen. Wenn sie es tun, werden es die Anwender honorieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann werden einige namhafte Anbieter wie Amazon, Google, Microsoft und Oracle, die jetzt noch nicht bei der Tosca-Initiative dabei sind, auch die Zeichen der Zeit erkennen: Vendor Lock-in hat für alle Zeit in der IT keine Zukunft mehr.&lt;/p&gt;</content>
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			<title type="html">Neuigkeiten aus der tarent Gruppe und der Softwarewelt</title>
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			<updated>2012-02-22T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">Girls Day 2012 in Bonn und Berlin</title>
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		<updated>2012-01-25T10:41:46+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;Unter dem Motto: &amp;#8220;Programmieren lernen ist kinderleicht&amp;#8221; findet am 26.04.2012 in der Bonner und in der Berliner Niederlassung der tarent der &lt;a href=&quot;http://www.girls-day.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Girls Day &lt;/a&gt;statt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir freuen uns, dass immer mehr Mädchen Interesse an IT-Berufen haben und bieten ihnen am Girls Day mit einem &lt;a href=&quot;https://evolvis.org/plugins/mediawiki/wiki/freedroidz/index.php/Main_Page&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;freedroidz&lt;/a&gt; Workshop den Einstieg in die Software-Welt.&lt;br /&gt;
Als Basis kommen Lego Mindstorms NXT Roboter zum Einsatz, welche in der Programmiersprache Java programmiert werden. Mit den Robotern wird dann Schritt für Schritt erarbeitet, was eine Programmiersprache ist und wie man eine Entwicklungsumgebung bedienen muss. Am Ende des Tages kennt jede Teilnehmerin die wichtigsten Grundlagen von Anwendungsentwicklung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Du also lernen willst, wie Du den kleinen Roboter einen Kreis fahren lassen kannst, Du wissen willst, was das Wort „frei“ im Zusammenhang mit Software bedeutet oder Dich interessiert was alles hinter Programmierung steht, dann meld Dich bei uns für den Girls&amp;#8217; Day an! &lt;a href=&quot;http://www.girls-day.de/aktool/ez/eventliste.aspx?kw=tarent&amp;free=0&amp;accessible=0&amp;skin=uo&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier gehts zur Anmeldung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;freedroidz ist ein Nonprofit-Projekt, dass 2007 von der tarent solutions GmbH gegründet wurde, welche dem Projekt die Hardware und die Mitarbeiter bereitstellt, damit Workshops mit Schülern und Schülerinnen erst möglich werden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</content>
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			<title type="html">Neuigkeiten aus der tarent Gruppe und der Softwarewelt</title>
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			<updated>2012-02-22T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">Welches Drumherum braucht Open-Source-Software?</title>
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		<updated>2012-01-24T07:51:47+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;Offener Sourcecode ist zwar ein Argument, wird aber keinem Anwender für eine Kaufentscheidung reichen. Es liegt auf der Hand, dass Open-Source-Software mehr braucht, um am Markt anzukommen. Und das geht weit über Produkt-Features hinaus. Dies hat Florian Weikert durch eine Internet-Umfrage für seine Bachelor-Arbeit „Product Features in Commercial Open Source Software“ in Erfahrung gebracht. Sie lässt sich als PDF downloaden von der Website der Open Source Research Group von Professor Dirk Riehle an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider war die Teilnahme an der Umfrage sehr schwach. Von den 37 Antworten ließen sich etliche nicht auswerten, weil sie sehr unvollständig waren. Es blieben eigentlich nur die Erklärungen von Softwarehersteller, weil es von Service-Providern und Distributoren zu wenig Feedback gab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hersteller von Open-Source-Software schätzen Maintenance, Updates, Garantieerklärungen zur Funktionalität, Features, einfachen Support, Anwenderschulung vor Ort, Installation und Konfiguration sowie Integration als besonders wichtige Produkteigenschaften ein. Als weitgehend irrelevant gelten Non-copyleft-Anwendungsrechte, „Indemnification“ (zum Schutz vor Klagen Dritter), die Zertifizierung von Entwicklung und Prozessen sowie Hosting. Auch beim Gegenchecking, der Analyse, welche Kombinationen von Produkteigenschaften die meisten der Befragten favorisierten, fand sich im Prinzip das gleiche Ergebnis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Basis der Untersuchung ist allerdings zu schmal, um als wirklich fundierte Auskunft gelten zu können. Die Ergebnisse entsprechen dem, was wohl jeder erwarten würde, der ein paar Jahre das Open-Source-Business beobachtet. Der Autor Weikert sieht in seiner Studie auch prompt nicht mehr als eine Grundlage für intensivere Analysen. Immerhin: Der methodische Anfang ist gemacht.&lt;/p&gt;</content>
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			<updated>2012-02-22T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">Bei Wikipedia bleibt’s dunkel – “Blackout Day” wird zum schwarzen Tag für Schüler und Studenten (generisches Maskulinum)</title>
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		<updated>2012-01-19T11:04:58+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img class=&quot;alignright size-full wp-image-338&quot; src=&quot;http://kaotic.blog.tarent.de/files/2011/06/KNN_logo_205x230_72dpi_transparent.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;205&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;em&gt;Gestern streikten mehrere Online-Dienste gegen die geplanten US-Gesetze PIPA (Protect IP Act) und SOPA (span.: Suppe {f.}). Am Streik beteiligte sich auch die englischsprachige Version des Online-Lexikons Wikipedia. Den ganzen Tag lang fand sich statt der informativen Artikel eine schwarze Protestseite. Damit sollte darauf hingewiesen werden, dass die zum Schutz der Urherberrechte geplanten US-Gesetze als Grundlage einer Zensur-Infrastruktur begriffen werden sollten. Bei Schülerinnen und Studentinnen (generisches Femininum) kam es dadurch allerdings zu großen persönlichen Krisen.&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;18.1.2012, mittags in Washington D.C. Die Studenten (generisches Neutrum) Peter, Paul und Mary (alle 21) wissen weder ein noch aus. Morgen sollen sie in ihrem Hauptfach Geschichte ein Referat über die napoleonische Außenpolitik (Russland, Preußen, Elba, St. Helena) halten. Aber ihr bevorzugter Abschreibedienst ist „irgendwie kaputt“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ausgerechnet jetzt“, jammert Peter. „Dabei haben wir einen ganzen halben Tag eingeplant, um in Ruhe das Referat vorzubereiten.“ Paul zeigt sich technisch interessiert: „Erst dachte ich, es ist etwas mit unserem Computer, dem Monitor vielleicht. Aber dann haben wir es an einem anderen Rechner versucht – und wieder alles dunkel.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf die Frage, ob sie es nicht mit einer Bibliothek versuchen wollen, äußert sich Mary skeptisch: „Aber in meinem Kindle ist doch gar kein Aufsatz über Napoleon gespeichert.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Peter ergänzt: „Und falls Sie diese coolen Häuser voller Papierbücher meinen – das dauert doch Tage.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie den Dreien geht es Vielen in der englischsprachigen Welt. So steht auch der Schüler William (17) in Glasgow vor einem gewaltigen Problem. „Morgen schreiben wir in Erde einen Test über tektonische Plattenverschiebung, und jetzt funktioniert Wiki nicht. Am Ende muss ich mit meinem Vater reden, der den Kram vor Jahren mal offline gelernt hat. Das finde ich echt unpornös.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in Deutschland sorgt man sich. „Soll ich mir vielleicht das ganze Wikipedia sicherheitshalber downloaden?“, fragt sich zum Beispiel der Politikwissenschaftsstudent Max. „Wie viel Speicherplatz ich da wohl brauche? Bestimmt 100 USB-Sticks, oder so. Und wann soll ich das machen? Ich habe 567 Freunde bei facebook. Soll ich die vernachlässigen, weil da irgend so ein Stress in der Politik abgeht?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die deutsche Politik zeigt sich von den US-Querelen unbeeindruckt. Guido Westerwelle, Noch-Bundesminister des Aus- und Widerwärtigen, legt den Begriff „liberal“ nach wie vor sehr liberal aus und stellte sich am &lt;a href=&quot;http://taz.de/Westerwelle-ueber-politische-Konkurrenz/!85682/&quot;&gt;Sonntag&lt;/a&gt; klar auf die Seite der Monopolinhaber. &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/protest-gegen-internetgesetze-ausgerechnet-die-piraten-haben-geschlafen-11612293.html&quot;&gt;Die Piratenpartei hingegen verschlief laut einem knallharten Investigativ-Journalisten der FAZ den Protesttag.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unterdessen haben jedoch wackere Tüftlerinnen in extremen Spezialisten-Blogs das komplexe Wikipedia-Problem für ihre Englisch sprechenden Kollegen gelöst: „He ihrs! JavaScript aus, oder gleich NoScript an. Dann klappt’s auch mit den Artikeln.“ Es bleibt zu hoffen, dass Peter, Paul und Mary ihr Referat noch rechtzeitig fertig stellen konnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
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			<title type="html">Kaotic Nerd News</title>
			<subtitle type="html">* Eigentlich heißen wir Chaotic Nerd News, aber ein amerikanischer Fernsehsender hatte etwas dagegen.</subtitle>
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			<updated>2012-02-16T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">Fit ins neue Jahr – der große KNN Virencheck</title>
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		<updated>2012-01-12T09:53:17+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img class=&quot;alignright size-full wp-image-338&quot; src=&quot;http://kaotic.blog.tarent.de/files/2011/06/KNN_logo_205x230_72dpi_transparent.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;205&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;&lt;em&gt;Wirkt Ihr Rechner lustlos und schlapp und arbeitet nur mit halber Kraft? Schuld könnte ein Virus sein. Gerade in der nasskalten Jahreszeit greifen die tückischen Schädlinge um sich. KNN bietet Ihnen einen umfassenden Test: Wie sauber ist mein Rechner?&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1.    &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Mein Rechner ist a) ein PC oder b) natürlich von Apple oder c) eins von beiden und läuft mit Linux.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;a)     Obacht! Und weiter bei 2.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;b)     Vor Apple ekeln sich sogar Viren. Aber nicht alle. Sicherheitshalber weiter bei 2.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;c)      Sie haben vermutlich ganz andere Probleme als Virenbefall. Aber wenigstens lösen Sie Ihre Probleme selbst. Zeit für diesen Test bliebt Ihnen da sicher kaum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2.      &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Es steht a) ein Pferd auf dem Flur oder b) kein Pferd auf dem Flur.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;a)     Vorsicht! Es könnte sich um einen Trojaner handeln. Weiter bei 3.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;b)     Kein Grund zur Sorge, aber sicherheitshalber weiter bei 3.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3.      &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Wenn Sie den Rechner anschalten geht er a) nicht an oder b) an.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;a)     Alarm! Ihr Rechner könnte von einem Virus befallen sein. Überprüfen Sie die Stromverbindung, dann weiter bei 4.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;b)     Bisher alles unter Kontrolle. Lesen Sie entspannt weiter bei 4.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4.      &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Auf ihrem Display erscheint a) ein Kind und hält Ihnen grinsend Wurzeln vor die Nase oder b) nichts besonderes.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;a)     Oha! Sie haben höchstwahrscheinlich Besuch von einem verschlagenen Rootkid. Da hilft nur eins: das Betriebssystem neu aufsetzen. Dann weiter bei 5.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;b)     Alles easy. Aber schauen Sie doch mal bei 5 vorbei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5.      &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Sie sind a) SPIEGEL-Leser oder b) doch nicht bekloppt oder c) ja, aber nur online.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;a)     Potzblitz! Ihr Computer gehört mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem der rund 33.000 Rechner, die das von „Cyber-Gangstern&amp;#8221; erschaffene „Zombie-Netzwerk“ aufrufen, das von der FBI „sichergestellt“ wurde. Um zu sehen, ob der DNS-Changer auch Ihnen heimleuchtet, gehen Sie sofort auf die vom BSI und der Deutschen Telekom betriebene Sit &lt;a href=&quot;http://www.dns-ok.de/&quot;&gt;&lt;em&gt;www.dns-ok.de&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; und überlasten Sie zusammen mit Millionen anderen deren Server.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;b)     Vielleicht lesen Sie Ihre IT-News lieber auf heise? Dann fürchten Sie  sich nicht vor dem DNS-Changer, sondern davor, sich auf &lt;a href=&quot;http://www.dns-ok.de/&quot;&gt;www.dns-ok.de&lt;/a&gt; einen Bundestrojaner einzufangen. Nur weil man paranoid ist, heißt das ja nicht, dass sie nicht hinter einem her sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;c)      na, nur dort stand doch die Sache mit dem „Zombie-Netzwerk“. Lesen Sie einfach a) wie alle anderen und halten Sie sich nicht ständig für was Besseres.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollten nach diesem umfangreichen Test auf Ihrem Rechner immer noch &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/schadprogramm-im-dns-internetpolizei-ruft-zur-pc-pruefung-auf-11602394.html&quot;&gt;Schadstoffe&lt;/a&gt; sein, dann wenden Sie sich bitte an die Schadstoffzentrale der FAZ.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<author>
			<name>Kaotic Nerd News</name>
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			<title type="html">Kaotic Nerd News</title>
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			<updated>2012-02-16T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">IT in Kuba Teil 5 – zurück in der Demokratie</title>
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		<updated>2012-01-05T12:58:05+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img class=&quot;alignright size-full wp-image-338&quot; src=&quot;http://kaotic.blog.tarent.de/files/2011/06/KNN_logo_205x230_72dpi_transparent.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;205&quot; height=&quot;230&quot; /&gt;Kommunismus und Konsumismus – das klingt so nahe beieinander, und doch geht es bei Ersterem vorrangig um die Erziehung des Menschen über den Weg der Ökonomie und bei Zweiterem um die Erziehung des Menschen für die Ökonomie. Der ungebildete Beobachter beider Systeme mag den Eindruck erhalten, dass die Menschen hier wie dort vor allem an Geld und die damit zu kaufenden Produkte denken. Doch während sich die im Mangel lebenden Kubaner  tatsächlich täglich fragen, warum es zum Beispiel in der Eisdiele nur zwei Sorten gibt, die auch noch beide gleich schmecken, ist man im reichen und sicheren Deutschland frei genug, sich über wirklich wichtige Dinge Gedanken zu machen. So entspinnt sich bereits auf dem Rückflug in die freie Welt der mündigen Verbraucher im KNN-Team ein philosophischer Dialog über Grundsätzliches.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN1:&lt;/strong&gt;  He, zeig mal. Du hast ja schon das neue Galaxy Nexus i9250.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN2:&lt;/strong&gt; Klar. Kommt ab Werk mit Android 4.x&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN1:&lt;/strong&gt; Endlich! Und, neue Killerfeatures?&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN2:&lt;/strong&gt; Nicht unbedingt. Resizable Widgets und Ordnergruppen hatte ich schon vorher, aber halt als App. Aber Face-Unlock ist cool.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN1:&lt;/strong&gt; Face-Unlock??&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN2:&lt;/strong&gt; Ich kann mein Smartphone mit einem Lächeln entsperren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN1:&lt;/strong&gt; Und wenn du richtig Scheiße drauf bist?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN2:&lt;/strong&gt; Ja, Mist. Da habe ich noch nicht drüber nachgedacht. Zumindest läuft 4.x sowohl auf Tablets als auch auf Smartphones, das ist ja wohl was Neues.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN1:&lt;/strong&gt; Neid! Mit meinem HTC Hero habe ich gerade mal Android 2.1. drauf. Und das hat ewig gedauert, wegen dem Branding bei T-Mobile.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN2:&lt;/strong&gt; Du hast noch ein Hero? Alter, das ist ja Steinzeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN1:&lt;/strong&gt; Na und? Ich finde, dass die Nachfolgemodelle Legend, Magic, Rezound, Rhyme, Salsa, Sensation, Sensation XE und Sensation XL nicht soviel Spannendes gebracht haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN2:&lt;/strong&gt; Was hältst du denn vom Wildfire?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN1:&lt;/strong&gt; Wenn schon, dann das Wildfire S, da ist statt 2.1 immerhin 2.3.3. drauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN2:&lt;/strong&gt; Stimmt, aber ich frage mich manchmal, ob da das Ansprechverhalten auf Dauer meinen Ansprüchen genügen würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN1:&lt;/strong&gt; Das finde ich ja beim P990 Optimus Speed ziemlich gut. Und da ist immerhin 2.2 drauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN2:&lt;/strong&gt; Naja, aber die Displayverarbeitung. Da kommt doch sofort Dreck rein. Dann doch lieber ein Racer oder Crescent.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN1:&lt;/strong&gt; Nicht eher ein Backflip, Flipout oder DroidPro?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN2:&lt;/strong&gt; Nee, dann doch wohl ein Milestone XT720 oder ein Milestone 2.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN1:&lt;/strong&gt; Na, wenn du so anfängst, warum dann kein beTouch E400, ein Stream S110 oder ein Liquid E? Wenn nicht sogar ein U8510 oder U8650?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN2:&lt;/strong&gt; Das ist doch noch X3, es gibt doch längst X5.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN1:&lt;/strong&gt; Ach, du meinst das U8800? Und warum nicht eher ein Nüvifone A50?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN2:&lt;/strong&gt; Das kannste maximal bis 2.1 upgraden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN1:&lt;/strong&gt; Ach echt? Nee, dann&amp;#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;   &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</content>
		<author>
			<name>Kaotic Nerd News</name>
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			<updated>2012-02-16T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">Offene APIs statt Open Source?</title>
		<link href="http://blog.tarent.de/2012/01/04/offene-apis-statt-open-source/"/>
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		<updated>2012-01-04T07:40:49+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;„Während es in der letzten Dekade um Open Source ging, wird es in der nächsten um offene APIs gehen.“ Mit diesem Satz beginnt ein Blog-Eintrag von Matt Asay auf „&lt;a href=&quot;http://www.theregister.co.uk/2011/12/30/open_apis/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;The Register&lt;/a&gt;“. Kompliment, auf diese krasse Art sollte ein Beitrag beginnen,der Verfasser buhlt ja schließlich um Leser. Und dass Asay gut schreiben und reden kann, hat er schon als Manager bei Novell, Alfresco und Canonical gezeigt. Der hat kein Problem damit, sich immer wieder weit aus dem Fenster zu hängen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Art als Self-Marketing abzutun wäre allerdings doch zu simpel. Denn Asay hat gute Gründe vorzuführen. Er hat es nicht schwer, reihenweise Analysten und andere Marktkenner zu zitieren, dass erstens zunehmend Services die IT beschäftigen. So neu ist das nicht. Wie lange dreht sich die IT-Welt schon um Service Management und die IT Infrastructure Library ITIL? Zweitens bedeuten aber Services etwas anderes als Software; denn sie werden über Anwendungsprogrammier-Schnittstellen, über APIs, bezogen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;APIs sind es, die Services zugänglich machen. Es nimmt nicht Wunder, dass seit etlichen Jahren Firmen, die ihrer IT eine Service-Orientierung geben, massiv an APIs arbeiten. Devise: Nicht Applikationen voraussetzen, nicht alle Anwendungen an all die verschiedenen Geräte anpassen, sondern den Geräten über APIs Zugang zu Softwareservices geben. Asay: „Minimaler Aufwand, maximale Produktivität.“ Das gilt nicht nur für den unternehmensinternen IT-Betrieb, sondern auch für die Integration von Partnern und Kunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Funktionieren wird eine solche Orientierung nur, wenn auf offene APIs gesetzt wird. Geschlossene Welten schließen immer andere aus – was dem Service-Ansatz Tiefe nimmt. Es bedarf also einer Standardisierung der APIs. Das ist erst recht wichtig, wenn man über einigermaßen überschaubare Systeme, beispielsweise eines Unternehmens, hinaus an Cloud Computing denkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Clouds sind dominiert von proprietären APIs. Ein paar Ansätze zu Offenheit gibt es. Die noch junge &lt;a href=&quot;http://www.opencloudinitiative.org/&quot;&gt;Open Cloud Initiative&lt;/a&gt; verlangt offene APIs. Auf dem Weg in die Richtung ist das Softwareprojekt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/OpenStack&quot;&gt;OpenStack&lt;/a&gt;, in dem auf Anregung von Rackspace und Nasa unter anderem AMD, Citrix, Dell, HP und Intel dabei sind. Es soll eine Open-Source-Alternative zu den proprietären APIs der verschiedenen Cloud-Anbieter schaffen, wobei offenbar insbesondere das Google-Angebot und die Amazon Web Services (AWS) in Richtung größerer Offenheit gedrängt werden sollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin der festen Überzeugung, dass die heute fast durch die Bank mit proprietären APIs daherkommenden Cloud-Anbietern sich öffnen werden, wenn erst die Anfangsinvestitionen eingenommen sind. Offenheit wird das entscheidende Marketing-Argument im Cloud-Computing. Bis dahin aber wird es noch etwas dauern. Auch mit der Bestätigung für die Asay-These, offene APIs würden wichtiger als Open Source.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Cloud Computing ist sind gerade erst aus seiner infantilen, von viel Euphorie begleiteten, ersten Phase herausgewachsen. Im Gartner Hype-Cycle hat es den Hype-Peak hinter sich und beginnt nun den steilen Rutsch abwärts in das „Tal der Desillusionierung“. Nach einiger Zeit unten angekommen wird Cloud Computing langsam einer normaler Teil der IT-Welt. Diese Talsohle und dieser Wendepunkt wird markiert von einem Begriff: Open APIs. Vielleicht auch Open Cloud.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber erstens wird bis dahin Open Source ohnehin die Entwicklung der IT prägen, und zwar noch stärker als bisher. Zweitens wird auch danach das Fundament des Cloud Computing das sein, was es heute schon ist: Open Source. Diese zwei Aspekte hat Asay übersehen. Kann passieren.&lt;/p&gt;</content>
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			<title type="html">Neuigkeiten aus der tarent Gruppe und der Softwarewelt</title>
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			<updated>2012-02-22T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">IT in Kuba Teil 4 – Interview mit einem Informatiker (Fortsetzung)</title>
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		<updated>2011-12-28T23:09:30+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Noch immer stehen wir in der Schlange vor dem Cinema „Charles Chaplin“. Mittlerweile ist es 23.30 Uhr, der Film hat längst angefangen, ein Drittel der Schaulustigen ist nicht hinein gekommen, murrt nun aber auf der Straße. Darunter unser Interviewpartner Rolando Ronaldo Masomenos Speedy Gonzalez: „Wir bekommen keinen ordentlichen Lohn, wir bekommen kein ordentliches Essen und jetzt bekommen wir noch nicht mal unseren verdammten Zombiefilm!“ Das sehen viele Andere genau so. Und: Der Protest hat Wirkung. Kurzerhand wird eine zweite Vorführung für Mitternacht anberaumt. Wir haben Zeit, das Interview fortzusetzen. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Also, wie geht es normalerweise nach dem Studium weiter?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Zwei Jahre „servicio social“.  Ich habe in dieser Zeit Software für eine militärische Einrichtung entwickelt. Eine eher angespannte Atmosphäre irgendwo zwischen Paranoia und berechtigter Sorge, dass die USA mal wieder versuchen per CIA unser Land zu&amp;#8230;äh&amp;#8230;befreien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Und jetzt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Arbeite ich für eine Unterabteilung des Gesundheitsministeriums. Ich betreue „InfoMed“, ein Mediziner-Intranet mit News, Artikeln, Forum. Das gefällt mir ganz gut. Wie bei diesen offiziellen Stellen üblich, verdiene ich 400 moneda nacional im Monat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Damit kannst du dir am Straßenstand 40 kalte perros caliente kaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Ja, jeden Tag einen und Sonntags auch mal zwei. Ich muss achtgeben, dass ich nicht fett werde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Das klingt etwas bitter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; No es fácil, amigos. Nach Feierabend muss ich eben etwas dazu verdienen. Hier eine Homepage für ein Privatrestaurant, da ein kleiner Privatdeal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Ist das legal?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Mal so, mal so, weil bei Devisengeld die Devise gilt: legal, illegal, scheißegal. Zur Zeit geht es mir aber recht gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Wieso?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Weil ich eine deutsche Freundin habe. Für die ist es kein Problem, mal eine Maus springen zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Das klingt aber unromantisch ökonomisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Es ist eben ein Teil der kubanischen Realität. Spielt in Deutschland die Ökonomie bei Beziehungen keine Rolle?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Doch, aber man spricht nicht darüber. Glaubst du denn, dass deine Freundin in dieser Hinsicht naiv ist?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Wir sprechen nicht darüber. Haha. Nein, nein, sie gehört nicht zu den Mädels, die hier zum „Tanzen“ hinkommen, dann ein Patenkind adoptieren und Sachen sagen wie: Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine&amp;#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Aufhören! Sag uns lieber, wie du die Zukunft der IT in Kuba einschätzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Die zweiten Computer-Inder werden wir wohl nicht. Unsere Ausbildung ist recht solide, aber es hapert am Englisch und an ausländischen Investoren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Wieso gibt es keine?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Es gibt schon durchaus Interessierte. Klar: Schlaue Leute in einem Niedriglohnland. Aber US-Unternehmen ist es von ihrer eigenen Regierung verboten, hier zu investieren. Die USA haben das sogar allen möglichen anderen Ländern verboten, setzen da aber dieses Verbot gnädigerweise halbjährlich aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Nee, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Si, claro. Wir sind ja ein Top-Terrorstaat. Wir haben über 600 Anschläge zu verzeichnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Echt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando: &lt;/strong&gt;Ja, durch die USA auf Fidel Castro. Sonst ist mir nix bekannt. Aber das könnt ihr ja selbst recherchieren. Sonst denkt ihr, ich verzapfe kubanische Propaganda. Und ich möchte noch etwas loswerden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Nur zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Ich habe in Internetzeitungen gelesen, dass in Deutschland Kuba oft herhalten muss, um zu demonstrieren, dass Sozialismus und Kommunismus nicht funktionieren. Was für eine Zumutung Kuba vor der Revolution gewesen ist, interessiert scheinbar niemanden. Auch nicht, dass wir im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern immer noch sehr gut dastehen. In Bezug auf Alphabetisierung und Gesundheitssystem sogar deutlich besser als die USA. Ich habe gehört, dass der Kapitalismus da auch nicht immer so gut funktioniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Reden wir nicht über die USA, reden wir über Kuba.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Gut. Ich will gar nicht leugnen, dass es große hausgemachte Probleme gibt: Restriktionen durch die kubanische Regierung, eine kafkaeske Bürokratie, Zensur, beschränkter Internetzugang, alte Männer, die eh alles besser wissen, eine miese Infrastruktur und die Mentalität vieler Kubaner. Wir sind vermutlich Weltmeister im Durchwursteln, aber keine effizienz-optimierten „Wo-sehe-ich-mich-in-5-Jahren“-Strategen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Glaubst du trotzdem an eine bessere Zukunft?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Wenn bei uns viele kleine Leute an vielen kleinen Orten&amp;#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;&amp;#8212;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachtrag: „Juan de los muertos“ ist ein freundlicher Gewaltspaß von internationalem Format. Die anwesende Jugend und uns hat er hellauf begeistert. Halb Havanna wird in Schutt und Asche gelegt, darunter Wahrzeichen wie das Capitolio. Weitere Glanzlichter: Propagandaplakate wie „patria o muerte“ als Hintergrund für schlurfende Zombiehorden („Dissidenten, alles Dissidenten“), ein Ami auf dem Platz der Revolution der die „Erlösung vom Bösen“ verkündet und die Frage des Protagonisten, ob sich seit der Zombieinvasion in Havanna eigentlich viel verändert hat. Außerdem erhält das alte Motiv mit dem Auto, dass nicht anspringt, wenn Monster kommen, endlich einen neuen Dreh: Vier Kubaner sitzen im Auto, aber keiner hat einen Führerschein. Ein paar Tage später treffen wir auf einer kleinen Fiesta einen Kammeramann der Produktion. Mit ordentlicher Rumfahne zwitschert er uns: „Ein politischer Film? Iwo. Wir wollten nur Spaß haben und zeigen, wie es gerade in Kuba zugeht. Viva la Stagnaciòn, oder wie das heißt.“&lt;/p&gt;</content>
		<author>
			<name>Kaotic Nerd News</name>
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			<title type="html">Kaotic Nerd News</title>
			<subtitle type="html">* Eigentlich heißen wir Chaotic Nerd News, aber ein amerikanischer Fernsehsender hatte etwas dagegen.</subtitle>
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			<updated>2012-02-16T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">IT in Kuba Teil 3 – Interview mit einem Informatiker</title>
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		<updated>2011-12-23T01:59:14+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Cinema „Charles Chaplin“ am Ende der Flaniermeile „La Rampa“.  20.00 Uhr:  Die Menschenschlange windet sich um zwei Häuserblocks, überwacht von einem Aufgebot grimmig dreinblickender Polizisten. Um 22.30 Uhr startet „Juan de los muertos“, der erste kubanische Zombiefilm, der obendrein in Havanna spielt. Die Jugend der Stadt steht kopf und folglich Schlange. Darunter auch Rolando Ronaldo Masomenos Speedy Gonzalez, ein 26jähriger Informatiker. Bei fritierten Nudeln und grün umbüchstem Bier interviewen wir den Wartenden, der in seinem Traum-Theater-T-Shirt interessanterweise dem Stereotyp des deutschen Informatikstudenten erstaunlich nahe kommt. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt;  Hallo. Lange Schlange, was?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Da hättet ihr mal die Schlange sehen sollen, als es 1991 in der Calle Opisbo Äpfel und Binden gab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Echt jetzt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Kleiner Spaß. Aber Anstehen ist für mich nichts Neues.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Du bist Informatiker. Spielt Informatik überhaupt eine Rolle in Kuba?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Aber Hallo. Habt ihr nicht den letzten Blogeintrag bei KNN gelesen? 2002 hat Fidel Castro die Softwareentwicklung als wichtigen Wirtschaftspfeiler ausgerufen. In Havanna studieren rund 10.000 Menschen an 10 Fakultäten Informatik. Ich gehöre zur dritten Generation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Erzähl uns doch ein bisschen über das Studium.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Es dauert 5 Jahre. Wie in allen naturwissenschaftlichen Disziplinen wird man zunächst in Mathematik, Physik, Ökonomie und Wissenschaftsphilosophie unterrichtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Wissenschaftsphilosophie? Das klingt interessant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Ist aber für den Arsch. Und die Mathematik ist weitgehend diskret. Also Psst!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Und sonst so?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Ich habe einiges über Datenbanken gelernt, MySQL und Oracle zum Beispiel. Und über Systemadministration. Und natürlich Programmiersprachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Welche?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Für Webprogrammierung Java Script, PHP, CSS, HTML, XML. Ansonsten Java, Che++­ und Che#.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Das klingt doch recht modern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando: &lt;/strong&gt;Danke. Ich weiß paternalistisches Lob immer sehr zu schätzen. Den chinesischen Markt rollen wir aber seltsamerweise trotzdem nicht auf.&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN: &lt;/strong&gt;Sonst noch was, was unsere Leser in Deutschland über das kubanische Informatikstudium wissen sollten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Es gibt noch die Fächer Teleinformación, Inteligencia Arteficial und Programación Logica, die vor wenigen Jahren die Programación Alogica abgelöst hat. Das Studium ist kostenlos, aber die Studenten müssen oft unbezahlt für die Uni oder einen anderen staatlichen Betrieb arbeiten. Das Schlagwort dazu ist „Solidarität“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN: &lt;/strong&gt;Klingt nach Ausbeutung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando: &lt;/strong&gt;Ach, in Deutschland bekommt man das Studium geschenkt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN: &lt;/strong&gt;Nee, es kostet in der Regel Geld. Und während oder nach dem Studium arbeitet man für kein oder wenig Geld für private Firmen, weil das angeblich dem Lebenslauf nutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Klingt nach Ausbeutung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KNN:&lt;/strong&gt; Es heißt aber Praktikum. Wie geht es denn für die Informatiker in Kuba nach dem Studium weiter?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolando:&lt;/strong&gt; Das erfahren die Leserinnen und Leser von KNN nächste Woche. He, schau mal, da vorne drängeln sich schon wieder so ein paar Halbstarke dazwischen. Verflixte Asozialisten, euch werde ich heimleuchten!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<author>
			<name>Kaotic Nerd News</name>
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			<title type="html">Kaotic Nerd News</title>
			<subtitle type="html">* Eigentlich heißen wir Chaotic Nerd News, aber ein amerikanischer Fernsehsender hatte etwas dagegen.</subtitle>
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			<updated>2012-02-16T10:45:07+00:00</updated>
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		<title type="html">Die neue digitale Kluft</title>
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		<id>http://blog.tarent.de/?p=1302</id>
		<updated>2011-12-22T09:52:44+00:00</updated>
		<content type="html">&lt;p&gt;Breitbandversorgung dürfte in diesem Jahr einer der beliebtesten technischen Begriffe von Politikern gewesen sein. Getan hat sich gleichwohl nicht viel, egal ob drahtlos oder leitungsgebunden. Man schaue sich dazu beispielsweise einmal den &lt;a href=&quot;http://www.zukunft-breitband.de/BBA/Navigation/breitbandatlas.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Breitbandatlas&lt;/a&gt; des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie an. Gleich nördlich des Münchner Autobahnrings A99 können die Leute schon froh sein, wenn sie mit 2 Mbit/s ins Internet kommen. 6 Mbit/s gibt es nur in den Kleinstädten. Rauf Richtung Regensburg, in der Hallertau, wird gespottet, die gelbe Post sei schneller als E-Mail. Mitten durch Bayern ziehen sich breite Streifen krass unterversorgter Gebiete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber es gibt auch Habenichtse dort, wo man flott ins Internet kann. In dem ganz proper ausschauenden Stadtteil im Südwesten Münchens, in dem ich wohne, gibt es haufenweise Haushalte, die nicht einmal einen Computer haben. Es sind vor allem alte Leute und kinderreiche Familien mit Migrationshintergrund, die sich keinen PC leisten können. Letzte trifft es besonders hart; denn immer wieder verteilen Lehrer die Hausaufgaben auf CDs. In einigen Fällen habe ich helfen können, indem ich ausrangierte und zusammengebettelte Desktops verschenkt habe, ausgestattet mit Linux und Open-Source-Software. Ich möchte wetten, dass auf fast allen dieser Geräte inzwischen Windows und Spiele laufen, alles Raubkopien, ansonsten aber Open-Source-Anwendungen. Not schafft solche Verhältnisse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ärgerlich Windows und Raubkopien auch sind, schlimmer ist, dass PCs und Breitband-Internet offenbar nichts beitragen zu Bildung, demokratischer Teilnahme am öffentlichen Leben sowie allem, was mit Arbeit und Beruf zu tun hat. Denn was machen die Leute mit ihren Rechnern? Sie surfen, downloaden Musik und Filme, tummeln sich in nutzlosen sozialen Netzwerken wie Facebook und haben im Übrigen nicht den geringsten Schimmer von den damit verbundenen Gefahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist „not-working“ und eröffnet eine andere Art der digitalen Kluft: fehlendes Wissen über die Möglichkeiten der digitalen Welt. Auf diese Entwicklung hat &lt;a href=&quot;http://blogs.scientificamerican.com/guest-blog/2011/12/14/digital-divide-and-social-media-connectivity-doesnt-end-the-digital-divide-skills-do/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Danica Radovanovic in einem Blog der Publikation „Scientific American“&lt;/a&gt; hingewiesen. Sie kommt zu diesem Schluss: „What is important to emphasize is that these digital divides, that go far beyond the pure infrastructure issues, need to become a key focus of engagement for profit and nonprofit organizations as they continue their missions to develop programs for social and digital inclusion.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Radovanovic moniert „lack of awareness and promotion, digital illiteracy, lack of motivation, information gate keepers, human and economic factors“. Wie es dazu kommt, hat Simon Phipps, der einstige Open-Source-Chef von Sun, in seinem &lt;a href=&quot;http://blogs.computerworlduk.com/simon-says/2011/12/the-new-digital-divides/index.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;„Computerworld-UK“-Blog&lt;/a&gt; an Beispielen beschrieben: Schüler werden in der Anwendung proprietärer Software ausgebildet, statt ihnen anhand von Open Source die Vorteile der Partizipation aufzuzeigen. Erwachsene halten Computer für unergründliches High-Tech-Zeug. Immer wieder soll der Internet-Zugang reglementiert werden. Informationen der öffentlichen Verwaltungen gibt es nur gegen Bezahlung. Schutz der Privatsphäre läuft auf Geheimhaltung hinaus. Politiker ohne IT-Kenntnisse lassen sich von Wirtschaftsinteressen und Einflüsterungen der Lobbyisten leiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings scheint es mir nicht hinreichend, nur an diesen Punkten anzusetzen, um die neue digitale Kluft zu schließen. Es wird jedoch klar, dass Forderungen wie nach Open-Source-Software oder Open Data Ansätze sind, die weit über ihren technischen Inhalt hinausgehend eine gesellschaftliche Dimension haben.&lt;/p&gt;</content>
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